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Wie ist eine E Zigarette aufgebaut?

Für passionierte Raucher ist die Funktionsweise einer E-Zigarette anfangs ungewohnt. Die elektrische Variante verbrennt nämlich keinen getrockneten Tabak, sondern verdampft lediglich aromatisierte Flüssigkeiten. Diese sogenannten Liquids enthalten unterschiedliche Inhaltsstoffe und sind in zahlreichen Variationen erhältlich. Beim Kauf der Liquids solltest Du darauf achten, dass diese Nikotin enthalten können. Auf dem Markt sind viele Sorten erhältlich, die keine gesundheitsgefährdenden Stoffe aufweisen. Darüber hinaus kannst Du sie sogar problemlos herstellen und somit Deine eigenen Geschmacksrichtungen kreieren.

Die Zigarette setzt sich aus vier Bestandteilen zusammen. Dazu gehören ein leistungsfähiges Batterieteil mit der erforderlichen Elektronik, ein Tank für die Liquids, ein Luftsensor sowie eine sogenannte Verdampferkammer. Die grundsätzliche Funktionsweise der elektronischen Hilfsmittel ist identisch. Nachdem Du die Liquids in den Tank gefüllt hast, werden die Flüssigkeiten vom Verdampfer auf eine Temperatur von 60 bis 120 Grad erhitzt. Danach kannst Du die gasförmigen Stoffe wie gewohnt inhalieren. Der gesamte Prozess wird entweder automatisiert durch den Zug oder einen gesonderten Tastendruck gestartet.

Zahlreiche Experten sind der Meinung, dass E-Zigaretten deutlich gesünder als die herkömmliche Variante sind. Diese Einschätzung beruht auf dem Umstand, dass der Dampf nicht durch das Verbrennen von pflanzlichen Feststoffen erzeugt wird. Somit enthält er wesentlich geringere Mengen an Schadstoffen und ist für den menschlichen Körper verträglicher. Aufgrund der fehlenden Glut wird die Bildung von Teer verhindert. Daher stellen die elektrischen Genussmittel für Passivraucher eine geringere Gefahr dar.

E-Zigarette

Wie wird eine E Zigarette verwendet?

Vor der ersten Nutzung muss die Zigarette geladen werden. Dafür füllst Du einfach ein Liquid Deiner Wahl in den dafür vorgesehenen Tank. Anschließend verschraubst Du den Atomizer mit dem Akku und steckst die Bauteile direkt auf das Flüssigkeitsdepot. In der Praxis wird der Tank häufig als Aroma-Filter bezeichnet. Sobald alle Elemente sicher aneinander befestigt sind, kann die Zigarette wie gewohnt verwendet werden. Führe dazu einfach das obere Ende des Geräts an Deinen Mund und nimm einen kräftigen Zug. Beim Rauchen mit der E-Zigarette benötigst Du keinen zusätzlichen Aschenbecher. Es werden keine Pflanzenteile verbrannt, sodass keine Asche entsteht.

Mit den praktischen E-Zigaretten musst Du nicht länger eine angefangene Zigarette vollständig aufbrauchen. Sobald Dein Bedürfnis zu Rauchen gestillt wurde, kannst Du die elektrische Lunte sofort weglegen. Das Depot muss dann wieder aufgefüllt werden, wenn der Geschmack langsam nachlässt oder beim Rauchen kaum noch Dampf entsteht. Viele Geräte verfügen zudem über eine spezielle LED-Anzeige, die mit einem hellen Licht auf einen aufgebrauchten Tank hinweist. Anschließend kannst Du das Depot mit einem neuen Liquid erneut auffüllen. In der Regel ist es sinnvoll, mehrere Akkus mit dem gewünschten Liquid aufzuladen. Somit kannst Du einfach das Depot mit ein bis zwei Handgriffen austauschen und sofort weiterrauchen.

Langjährige Raucher sind sich häufig unsicher, ob eine E Zigarette ihr Verlangen nach Nikotin stillen kann. Mit den richtigen Liquids gibt es nicht viele geschmackliche Unterschiede zu einer normalen Lunte. Nachdem Du an der elektrischen Variante gezogen hast, wird die Flüssigkeit erhitzt und zerstäubt. Anschließend kannst Du den Dampf wie gewohnt inhalieren. Er verbreitet sich in Deinem Mund sowie in Deiner Lunge und versorgt Dich mit Nikotin. Deshalb wirst Du mit diesem Hilfsmittel vom gewöhnlichen Raucher zu einem modernen Dampfer. Die grundsätzliche Funktionsweise ist bei sämtlichen Methoden identisch.

Welche Stoffe sind in den Liquids enthalten?

Die für das Dampfen benötigten Liquids sind in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Dabei kannst Du frei wählen, welchen Nikotingehalt Du konsumieren möchtest. Während einige Produkte sich kaum von gewöhnlichen Zigaretten unterscheiden, ist in vielen Liquids kein Nikotin enthalten. Dennoch bestehen sämtliche Flüssigkeiten aus der gleichen Trägersubstanz, die durch Geruchs- und Geschmacksstoffe ihr typisches Aroma bekommt. Bei dem Trägerstoff handelt es sich um sogenanntes Propylenglykol. Der Dampf entsteht, weil diese Flüssigkeit ab einer Temperatur von 60 Grad in einen gasförmigen Zustand übergeht. In vielen Liquids befindet sich reines Glycerin, weil es bei einer geringen Temperatur verdampft.

Neben diesen wichtigen Bestandteilen befinden sich zahlreiche spezielle Aromen in den Mischungen. Aktuell sind in Deutschland vor allem Menthol, Mandel und Vanille beliebt. Alternativ können die Liquids mit nahezu jedem natürlichen und künstlichen Geschmacksstoff versetzt werden. Deshalb sind auf dem Markt viele Füllungen mit Apfel-, Kirsch- oder Bananengeschmack erhältlich. Die Hersteller versetzen ihre Liquids mit einer gewissen Menge an Nikotin. Die genaue Zusammensetzung einer Mischung ist von der Sorte abhängig. Die Stärke von Varianten mit einem hohen Nikotingehalt ist mit der einer Zigarette vergleichbar.

Aktuell gibt es noch keine wissenschaftlich anerkannten Langzeitstudien über die Auswirkungen des Rauchens mit E-Zigaretten. Dennoch sind sich die Mediziner einig, dass lediglich vom Nikotin eine Gefährdung für die Gesundheit ausgehen kann. Somit gehst Du nur mit nikotinhaltigen Liquids ein gesundheitliches Risiko ein. Entscheidest Du Dich hingegen für nikotinfreie Mischungen, kannst Du bedenkenlos dampfen.

Welche Vorteile bietet eine E Zigarette?

Das Dampfen mit der E-Zigarette ist deutlich gesünder als das Rauchen einer gewöhnlichen Lunte. Aus diesem Grund sind elektrische Zigaretten eine gute Alternative für gesundheitsbewusste Menschen, die nicht mit dem Tabakgenuss aufhören können. In der Regel fällt es Rauchern leichter, in kleineren Schritten geringere Mengen Nikotin zu konsumieren, als unmittelbar mit dem Genuss aufzuhören. Darüber hinaus sind E-Zigaretten günstiger. Die Liquids können viel länger genutzt werden und sind in ihrer Anschaffung preiswerter.

Während sich Nichtraucher häufig am Tabakrauch stören, haben sie kaum Probleme mit dem aromatischen Dampf der Liquide. Natürlich ist die Reaktion der Menschen in Deiner Umgebung stark von der Menge und Zusammensetzung des Dampfs abhängig. Entsprechend ist es sinnvoll, ein ausgewogenes Mittelmaß zu finden. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die E-Zigarette nicht stinkt und innerhalb von geschlossenen Räumen geraucht werden kann. Darüber hinaus ist sie nicht nur gesünder, preiswerter und stärker gesellschaftlich akzeptiert als klassische Tabakzigaretten, sondern führen nicht so schnell in eine starke Abhängigkeit. Entsprechend fällt es Dampfern viel leichter, mit dem Rauchen wieder aufzuhören.